Wassertemperatur Badi Messen

Temperatur

Mit Hilfe eines Raspberry PI wurde hier die Anzeige der Wassertemperatur für das Schwimmbad Messen realisiert.
Die Temperatur wird mit einem 1-Wire-Temperatursensor gemessen. Die Inbetriebnahme dieses Sensor gestaltete sich dank dem Beitrag von Martin Kompf problemlos.
Mit einem Python Script wird also die Temperatur vom Sensor gelesen, in ein Bild gewandelt und schliesslich per FTP auf den Webserver geladen, wo die aktuelle Temperatur angezeigt werden kann.
Das Script wird über einen Cron-Job jede Stunde angeworfen.

Die Badi Messen liegt mir persönlich am Herzen und ich habe das Projekt deshalb in Fronarbeit zu Gunsten der Badi realisiert.

Ubuntu: Drucken über die Konsole

Wer mit Ubuntu arbeitet weiss, dass man eigentlich alles über die grafische Benutzeroberfläche bedienen kann. Dennoch kann es sich lohnen zu klären, ob man eine Massenoperation nicht bequem in der Konsole erledigen kann.
So musste ich neulich von über 10 PDF’s jeweils die erste Seite Drucken.
Über die Konsole lässt sich diese Aufgabe bequem mit folgendem Befehl erledigen:

find -name namenDerDateien | xargs -d '\n' lpr -o page-ranges=1 

Dabei wird erst mit dem Befehl find und mit Hilfe der Option -name nach den gewollten Dateien gesucht. Zum Beispiel kann auch nach Datei\ Name*.pdf gesucht werden. Der Backslash wird benötigt um Leerschläge in den Dateinamen zu signalisieren.

Anschliessend wird die Ausgabe von find durch eine Pipe an xargs weitergeleitet. Mit
-d ‚\n‘ wird dafür gesorgt, dass Leerschläge in den Dateinamen keine Probleme machen.

Das eigentliche Drucken erledigt dann lpr wobei ohne Angabe eines Druckers einfach der im System eingestellte Standarddrucker verwendet wird. Mit der Option
-o page-ranges=1 wird jeweils nur die erste Seite gedruckt. Es könnten an dieser Stelle übrigens auch andere Ranges eingegeben werden wie zum Beispiel 1,2-5,17.

Alte Dateilinks im GnuCash Menü löschen

Das Problem:
Wenn mit GnuCash etwas herum experimentiert wird, sammeln sich im Menü Einträge, die eigentlich nicht mehr gebraucht werden.

GnuCash

Mich haben diese Einträge genervt und ich habe deshalb einen Weg gesucht wie man diese wieder los werden kann.

Die Lösung:
Zu einer möglichen Lösung bin ich durch Zufall gekommen. Leider wird diese nur für jene glücklichen unter uns möglich sein, welche Ubuntu oder eine andere verwandte Linux Distribution benützen.
Um die Einträge zu löschen einfach den dconf-editor öffnen.
Falls dieser noch nicht auf dem System installiert ist, mit

 sudo apt-get install dconf-editor 

nachinstallieren und mit dem Befehl

 dconf-editor 

öffnen.
Im Editor sucht ihr dann den Eintrag org –> gnucash –> history
Hier könnt ihr nun die Dateieinträge korrigieren und diejenigen die ihr nicht mehr braucht löschen.

GnuCash

Nebenbei:
Ich verwende GnuCash als Vereinsbuchhaltung und finde das funktioniert hervorragend. GnuCash ist freie Software und bietet alle nötigen Funktionen für diesen Zweck. Anschauen lohnt sich.

AGATE mit Ubuntu und Firefox

Für mich grenzt es schon fast an ein Vergehen, dass der Bund sich für die Umsetzung seiner AGATE-Plattform für das proprietäre Silverlight von Microsoft entschieden hat. Mit diesem Vorgehen wurde jeder der nicht Microsoft Produkte einsetzen möchte vorsätzlich ausgesperrt.

Pipelight
Zwei findigen Studenten der Uni Heidelberg ist es zu verdanken, dass dieses Problem nun für gängige Linux-Distributionen wie Ubuntu, Debian, Fedora, openSUSE und Arch gelöst werden kann.
Das einzige was getan werden muss, ist Pipelight gemäss Anleitung zu installieren.
Ich habe das Vorgehen mit Firefox 26.0 auf Ubuntu 12.04 erfolgreich getestet.