Für Beatrice

Wir kennen uns nicht, Beatrice. Ich habe von dir gehört. Dein Schicksal berührt und beschäftigt mich sehr. Du bist schwer krank. Lange hast du mutig und mit Zuversicht gekämpft. Du hast an ein Wunder geglaubt und dich daran fest gehalten. Du hast eine Familie und Kinder. Kinder, die ihre Mama brauchen. Warum hat das Leben diesen Weg eingeschlagen? Warum muss so was schweres erduldet werden? Mich macht das sehr traurig und es ist nicht vorstellbar, wie es dir dabei geht. Wie soll ein Mensch das ertragen? Du stehst vor der Entscheidung ob du noch weiter kämpfen kannst oder nicht und wie du deine kostbare Zeit verbringen kannst. Unvorstellbar. Die Endlichkeit wird mir, in Anbetracht deines Leidens, schonungslos vor Augen geführt. Hilflosigkeit macht sich bereit. Ich kann nichts tun. Du hast sicher viele liebe Menschen um dich, die in diesen schweren Stunden bei dir sind. Auch in Gedanken. In Gedanken bin auch ich bei dir.
Ich weiss nicht, wie ich diesen Text abschliessen könnte. Es passt so gar nichts für diese Situation.
Was auch passiert, Beatrice, es war nicht vergebens. Deine Spuren werden sichtbar bleiben.